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LesArt ist ein europaweit einzigartiges Literaturhaus für Kinder und Jugendliche und gehört zu den fünf öffentlich geförderten Literaturhäusern Berlins. Ob Lesenacht oder Literarischer Spaziergang, Ausstellungsführung, Lyrikwerkstatt oder Familiennachmittag – Kinder, Jugendliche und Erwachsene entdecken Bücher und Bilder, Medien und Materialien, Sprache und Spiele. Und das ca. 300-mal pro Jahr – im LesArt-Haus und an anderen Orten.

Informationen zu unserem neuen digitalen Projekt finden Sie hier.

Aktuelles

Auserlesenes #2

Könnt ihr ihn hören, könnt ihr ihn sehen? Der Frühling ist da!

Was die Lyrikerin Elisabeth Borchers an ihrem Fenster, vor ihrer Tür erlauscht und beobachtet hat, erfahrt ihr hier.

Lest, hört, werdet aktiv!

 

Wir freuen uns über eure Einsendungen per E-Mail an: presse@lesart.org

Auserlesenes #1

Heute, am Internationalen Kinderbuchtag und 27. LesArt-Geburtstag, starten wir unsere neue Reihe „AUSERLESENES“.

LesArt veröffentlicht im Rahmen seines digitalen Sonderprogramms jeden Donnerstag ein exklusiv für diese Reihe geschaffenes Bild einer Illustratorin oder eines Illustrators und lädt kleine und große Geschichtenliebhaber*innen zum Geschichtenerfinden ein. 

Heute: Antje Damm

 Antje Damm beim Gestalten ihres Erzählbildes.

Antje Damm beim Gestalten ihres Erzählbildes.

Welche Geschichte verbirgt sich in diesem Bild? Zeigt es den Anfang, das Ende oder etwas, das mitten in einer Geschichte geschieht?

Lasst eurer Phantasie freien Lauf und schickt uns eure Geschichte – aufgeschrieben oder gezeichnet, als Ton- oder Filmaufnahme oder, oder, oder ... per E-Mail an: presse@lesart.org.
Bitte gebt euren Vornamen und euer Alter an.

Eine Auswahl der Einsendungen wird hier veröffentlicht.

 

 

 

Veranstaltungen abgesagt

Aufgrund der aktuellen Situation finden bis zum 19.4.2020 keine LesArt-Veranstaltungen statt. Wir bedauern sehr, dass wir unser Programm nicht wie geplant durchführen können.

LesArt bereitet ein Sonderprogramm vor, das realisiert wird, sobald die Bildungs- und Kultureinrichtungen wieder geöffnet sind.

Leseempfehlungen für die kommenden Wochen finden Sie unter der-rote-elefant.org

(Illustration: Iris Anemone Paul. Plakatmotiv des DJLP 2020)

Begegnung mit Phantásien

Zum Ausstellungsprojekt "Begegnung mit Phantásien", gefördert vom Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung, erschien nun in Zusammenarbeit mit 123comics eine Dokumentationsbroschüre.

Diese steht hier sowie in der Rubrik "Publikationen" zum download zur Verfügung.

DJLP-Nominierung 2020

Am 12.3.20 wurden die Nominierungen für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020 bekannt gegeben.

Die komplette Liste der Nominierungen finden Sie hier.

Eine Rezension zu einem der nominierten Bücher erschien im Roten Elefanten 37:
"Heimat. Ein deutsches Familienalbum" von Nora Krug

Die LesArt-Jugendjury nominierte in diesem Jahr zum zweiten Mal ein Buch für den Preis der Jugendjury:

Wir, die LesArtigen, nominieren das Jugendbuch „Junge ohne Namen“ von Steve Tasane (FISCHER Sauerländer), weil uns diese Erzählung literarisch überzeugt und emotional berührt hat. Das Buch ragt aus den aktuellen Fluchtgeschichten heraus. Dem etwa zehnjährigen Protagonisten bleibt als unbegleiteter Flüchtling ohne Papiere anstelle seines Namens nur der Buchstabe I. Zusammen mit den Kindern L, E und V lebt er in einem ‚Camp’ für Geflüchtete. Hier sind Essen und Unterkunft knapp, Fürsorge und Zuwendung von Erwachsenen fehlen. Trotzdem erlebt dieser Junge seinen Alltag mit kindlicher Freude, sieht seiner Zukunft mit Zuversicht entgegen. Humorvoll, mutig und einfallsreich erleben I und seine Freunde als „Geheimagenten“ ihre Abenteuer. I´s Versuche, für andere stark zu sein, ihnen zu helfen und trotz der schlimmsten Erfahrungen des belastenden Lagerlebens beharrlich nach Schönem und Hoffnungsvollem zu suchen, sind Ausdruck seines unerschütterlichen Lebenswillens, seiner kindlichen Widerstandskraft und seiner Fähigkeit träumen und phantasieren zu können. Steve Tasane gestaltet diese Geschichte so, dass der Leser sie wie in einer Draufsicht miterlebt und Nähe empfindet, ohne mitleidige Betroffenheit. Mit schnörkelloser, nahezu nüchterner Sprache beschreibt Steve Tasane die Abläufe im ‚Camp’ und fügt in diese Schilderung Begebenheiten ein, die vom Entstehen der besonderen Beziehungen zwischen den Kindern künden. Und bei alldem überzeugt der Text, weil Autor und Übersetzer Kitsch und Gefühlsduselei vermeiden. Die Geschichte des Jungen, der sich seine Einzigartigkeit nicht nehmen lässt, entwickelt ihren Sog durch die konsequent kindliche Sicht in der Ich-Perspektive, die auf dem Buchdeckel beginnt und mit dem Satz „Wir bewegen uns schnurgerade voran.“ endet.

Der Rote Elefant 37

Am 30. Januar eröffnete LesArt die gleichnamige Ausstellung in der Philipp-Schaeffer-Bibliothek Berlin-Mitte.

Neben Informationen zu Geschichte und Entstehung des Roten Elefanten, der Bücher für Kinder und Jugendliche empfiehlt, präsentiert die Ausstellung sämtliche Bücher aus Heft 37 sowie die zugehörigen Rezensionen.

Zusätzlich kann in der Datenbank der-rote-elefant.org recherchiert werden.

Ausgewählte Illustrationen wecken Neugier auf die ausgestellten Bücher, ebenso ein gefalteter Wegweiser. So können kleine und große  Besucher*innen z. B. in Erfahrung bringen, wann man in Finnland „mit dem Bart im Briefkasten wartet“, warum Romy ihre Oma entführt oder warum in einem Haus plötzlich alle Uhren stehenbleiben.

Bis zum 13. März ist die Ausstellung montags bis freitags von 10 bis 19.30 Uhr und samstags von 10 bis 14.00 Uhr in der Brunnenstr. 181 geöffnet.