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LesArt ist ein europaweit einzigartiges Literaturhaus für Kinder und Jugendliche und gehört zu den fünf öffentlich geförderten Literaturhäusern Berlins. Ob Lesenacht oder Literarischer Spaziergang, Ausstellungsführung, Lyrikwerkstatt oder Familiennachmittag – Kinder, Jugendliche und Erwachsene entdecken Bücher und Bilder, Medien und Materialien, Sprache und Spiele. Und das ca. 300-mal pro Jahr – im LesArt-Haus und an anderen Orten.

Aktuelles

Ausstellungseröffnung

LesArt und die Philipp-Schaeffer-Bibliothek Berlin Mitte laden herzlich ein zur Eröffnung der interaktiven Ausstellung „Der Rote Elefant 37“ am Donnerstag, den 30. Januar 2020 um 17 Uhr.

Die Gemeinschaft zur Förderung von Kinder- und Jugendliteratur e. V. präsentiert in dieser Ausstellung die mehr als fünfzig im Heft Nr. 37 empfohlenen Bilder-, Kinder- und Jugendbücher sowie die zugehörigen Rezensionen.
Dass es in beidem – Literatur und Kritik – viel zu entdecken gibt, erfahren Besucher*innen aller Altersgruppen in der interaktiven Schau.

Die Ausstellung wandert an weitere Standorte, um möglichst vielen Menschen Lust auf die Beschäftigung mit qualitätsvoller Literatur für Kinder und Jugendliche zu bereiten und die Vermittlung dieser Bücher anzuregen.

Ausstellungsort
Philipp-Schaeffer Bibliothek in Berlin Mitte
Brunnenstraße 181
10119 Berlin

Ausstellungsdauer
30.1. bis 13.3.2020

Zum Jahresende

Wir wünschen allen kleinen und großen LesArt- und Bücherfreunden ein schönes Weihnachtsfest mit vielen Büchern unterm Tannenbaum und eine schnee- und lesereiche Zeit zwischen den Jahren.

Für die Büchersuche empfehlen wir die Webseite Der Rote Elefant.

Die Titel des aktuellen Heftes 37 sind dort jetzt auch online zu finden.

Literarische Mahlzeiten 2019

120 Literaturvermittler*innen besuchten die Literarischen Mahlzeiten bei LesArt. An fünf Abenden und einem Nachmittag lauschten die Teilnehmer*innen den literarischen Stimmen aus den diesjährigen Preisträgerbüchern des Deutschen Jugendliteraturpreises.

Volker Pfüller, Preisträger für das Gesamtwerk Illustration, wurde mit einer Ausstellung  ausgewählter Illustrationen aus Bilder-, Kinder- und Jugendbüchern geehrt. Mit großem Interesse blickten die Besucher*innen bei der Eröffnung auf das vielgestaltige Pfüllersche Oeuvre. Vielstimmig brachten sie bei einem Gläschen Sekt Wesentliches aus Volker Pfüllers Leben zu Gehör. Gut gelaunt stimmten die Gäste sodann in eine Beschwörungsrunde ein (Erin Entrada Kelly: „Vier Wünsche ans Universum“, Kategorie Kinderbuch),  erarbeiteten sprecherische Varianten zu den stimmungsvollen Texten aus Steven Herricks „Ich weiß, heute nach werde ich träumen“ (Kategorie Jugendbuch), diskutierten über Definitionen des Begriffs Extremismus (Kategorie Sachbuch) und überlegten, ob das, was der ehemalige Zirkushund Igor Abenteuerliches zu erzählen wusste, auch stimmen konnte. Der in Bild und Text beschriebene, üppige Festschmaus aus dem Preisträger-Bilderbuch „Polka für Igor“ von Iris Anemone Paul weckte Appetit auf die Speisen auf dem nicht minder reich gedeckten Abendbrot- bzw. Mittagstisch in der LesArt-Bibliothek.

Ende einer Ausstellung

Am 12. November 2019 schloss die LesArt -Ausstellung „Die unendliche Geschichte – Originale von Sebastian Meschenmoser zum Klassiker von Michael Ende“ ihre Pforten. An diesem Tag wäre Michael Ende 90 Jahre alt geworden und Sebastian Meschenmoser feierte seinen 39. Geburtstag. Dies war Anlass für die 95 Gäste der Finissage, beide – Autor und Illustrator – zu feiern. Noch einmal lud Sebastian Meschenmoser zum gemeinsamen Ausstellungsrundgang ein und gab Einblick in seine Arbeit an der Unendlichen Geschichte.

Darüber hinaus präsentierte LesArt Ergebnisse aus dem vom Projektfonds Kulturelle Bildung geförderten Projekt „Begegnung mit Phantásien“. So konnten eine Papier-Schwarzlichtinstallation des Nachtwalds Perelín sowie Collagen von phantastischen Mischwesen bestaunt werden, entstanden in  Zusammenarbeit mit Jugendkunstschulen.

Insgesamt erkundeten mehr als 2000 Besucher*innen die Ausstellung – und gestalteten sie mit. So waren allein 700 Schüler*innen im Rahmen von 40 Veranstaltungen für Schulklassen bei LesArt zu Gast und schufen neue Initialen-Alphabete.

LesArt auf der Buchmesse

Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse erschien der 37. „Rote Elefant“, herausgegeben von der „Gemeinschaft zur Förderung von Kinder- und Jugendliteratur (e. V.)“.

Inhaltsverzeichnis und Vorwort

Auf der Buchmesse erhielten die in der aktuellen Ausgabe vertretenen Verlage jeweils ein Exemplar des Heftes sowie Informationen über die interaktive Wanderausstellung „Der Rote Elefant 37“, die am 30.1.2020 in der Philipp-Schaeffer-Bibliothek in Berlin-Mitte eröffnet wird.

„Die LesArtigen“ – eine der Jugendjurys des Deutschen Jugendliteraturpreises 2019 – trafen auf der Messe den Autor Rindert Kromhout. Die Jugendlichen hatten dessen Roman „Anders als wir“ für den Preis der Jugendjury nominiert und berichteten dem Autor im gemeinsamen Gespräch von ihren Leseerfahrungen und Beweggründen für die Nominierung. Kromhout wiederum gab Einblick in die Entstehung des Romans und die historischen Hintergründe. 

Den Preis der Jugendjury gewonnen hat der Roman „Kompass ohne Norden“. Jugendliche, die diesen Roman im September 2019 als szenische Lesung in der Box des Deutschen Theaters aufgeführt hatten (Kooperationsprojekt von LesArt und dem Jungen DT), begegneten vor der Preisverleihung dem Autor Neil Shusterman und dessen Sohn Brendan Shusterman und berichteten von der Inszenierung.

Große mediale Aufmerksamkeit auf der diesjährigen Buchmesse erlangte die Neuausgabe des Klassikers „Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende, illustriert von Sebastian Meschenmoser. LesArt war zu Gast beim Empfang des Thienemann-Verlages, bei dem die Anwesenden herzlich zur LesArt-Ausstellung eingeladen wurden, die noch bis zum 12.11. immer dienstags, mittwochs und samstags von 14 bis 18 Uhr zu sehen ist.

Ausstellungsmidissage

Am 11.10. feierte LesArt mit mehr als 60 Gästen die Midissage der Ausstellung „Die Unendliche Geschichte – Originale von Sebastian Meschenmoser zum Klassiker von Michael Ende“.
Die Besucherinnen und Besucher hatten die Gelegenheit, dreizehn bislang nicht gezeigte Ölgemälde des Illustrators in den Ausstellungsräumen zu entdecken und zu erkunden.
Gebannt lauschten die kleinen und großen Gäste Sebastian Meschenmoser, der bei einem Rundgang durch die Ausstellung von seiner Arbeitsweise berichtete, Fragen des Publikums beantwortete und Bücher sowie Ausstellungskataloge signierte.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation von Ölbildern und Skizzen, die im Rahmen des Ferienprojekts „Begegnung mit Phantásien“ entstanden sind. Acht Kinder und Jugendliche im Alter von 9 – 16 Jahren hatten sich eine Woche lang mit Michael Endes Roman und den für die Neuausgabe entstanden Gemälden und Zeichnungen beschäftigt. Sie gestalteten mit Unterstützung von Sebastian Meschenmoser und Pura Kauf vom Weinmeisterhaus eigene Buchstabenbilder und entwickelten phantastische Wesen in Bleistift und Öl.

Bis zum 12.11. ist die Ausstellung immer dienstags, mittwochs und samstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Ein Beitrag zur Ausstellung ist hier zu hören.