Mitarbeitende

Nachrichtentechniker
seit 2011 bei LesArt

Kathrin_Buchmann_neu_farbe Diplom-Sprechwissenschaftlerin, Diplom-Bibliothekarin
seit 2005 bei LesArt
seit 2012 Programmleitung

Lieblingsbuch aus der Kindheit:

Der Bärenbund von Mira Lobe
Gretl Schlaukopf, Ferdl, der Floh, Karl, der Große und die anderen Mitglieder des geheimen Bärenbundes verfolgen das Ziel, anderen Kindern zu helfen, sie zu beschützen, ihnen Mut zu machen. Kurz: Sie versuchen, für Gerechtigkeit zu sorgen. Dass dieser kleinen Gruppe sehr verschiedener Menschen dies zumindest manchmal gelang, gefiel mir so gut, dass es auch in meinem Heimatort bald einen kleinen Geheimbund gab …

Sekretärin
seit 2006 bei LesArt

christiane_quandt Diplom-Übersetzerin (Spanisch, Portugiesisch, Englisch) und Lateinamerikanistin
seit 2019 bei LesArt
Assistenz von Geschäftsleitung und Programmleitung

Lieblingsbuch aus der Kindheit:

DER MANN, DER NICHTS MEHR WISSEN WOLLTE
aus den „Kindergeschichten“ von Peter BichselAls Kind begleitete mich diese seltsame Geschichte von einem Mann, der daran scheitert, erst nichts mehr wissen zu wollen und dann alles zu lernen, um alles vergessen zu können, in Form einer Schallplatte. Die sonore Stimme Bichsels mit ihrem Schweizer Akzent fesselte mich genauso wie das Panzernashorn, das der Figur letztlich die Rückkehr zur Normalität ermöglicht.
„„Mein Panzernashorn“, sagte er, „denkt zu langsam und rennt zu schnell los, und das ist recht so“, und er vergaß dabei, was er alles wissen wollte, um es nicht mehr wissen zu wollen.“
Erst viel später habe ich diesen Text wiederentdeckt und selbst gelesen. Dabei stellte ich fest, dass ich viele Passagen auswendig konnte und mir die Stimme des Autors noch immer in den Ohren klang. Über den zutiefst philosophischen Gehalt dieser kleinen Parabel denke ich bis heute nach. Und das Nashorn, das zu langsam denkt und zu schnell losrennt, ist mir so etwas wie ein Totemtier in einer viel zu schnellen Welt geworden.

F_K_Schulz_neu_farbe Diplom-Kommunikationsdesigner
seit 2007 bei LesArt
seit 2016 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Lieblingsbuch aus der Kindheit:

Lütt Matten und die weiße Muschel von Benno Pludra
Eine sagenumwobene Muschel, ein sprechender Pinguin namens Klabautermann, der für einen Berliner Piepel fast exotisch anmutende Alltag an der Ostseeküste und vor allem nächtliche Flüge im Bett – all diese Zutaten machten mir dieses Buch als Kind lieb und teuer, so dass es irgendwann so zerfleddert war, dass es gegen ein ausgemustertes Bibliotheksexemplar ausgetauscht werden musste.

Annette_Wostrak_neu Diplom-Kulturwissenschaftlerin, Dr. phil.
seit 2015 bei LesArt
seit 2017 Projektleitung Jubiläumsprogramm 25 Jahre LesArt 2018
seit September 2018 Geschäftsleitung

Lieblingsbuch aus der Kindheit:

Momo von Michael Ende
„Momo“ ist zeitlos – in jeder Hinsicht. Momo ist so mutig und sie ist so wahrhaftig in ihrer Liebe zu ihren Freunden. Das hat mich sehr fasziniert. Natürlich habe ich als Kind vom Dorf „Momo“ mit anderen Augen gelesen als heute in der Großstadthektik. Groß war meine Freude über die Schildkröte Kassiopeia, auf deren Panzer Buchstaben erscheinen, rätselhaft war, wie sie in die Zukunft schauen konnte. Die grauen Herren haben mir immer Angst gemacht. Heute erschrecke ich, wenn ich merke, wo sie sich schon in mein Leben eingeschlichen haben. Das anarchische Mädchen Momo hat mich angestiftet, Missstände nicht einfach so hinzunehmen, sondern mich für eine gerechte Gesellschaft zu engagieren. Aber vor allem erinnert mich „Momo“ daran, auf die Stundenblumen und Sternstunden gut aufzupassen.

In Projekten

Franziska_BauerMaster of Arts, Storytellerin
seit 2018 bei LesArt

 

Lieblingsbuch aus der Kindheit:

BLÜTENKIND Märchen aus Japan von Edith Bergner
Bereits als kleines Kind faszinierten mich ferne Länder und andere Kulturen. Wohl aus diesem frühen Fernweh heraus liebte ich besonders die japanischen Märchen im ”Blütenkind”. Fremdartig schön erschienen sie mir; voller Weisheit und unheimlicher Geschöpfe. Ich weinte um den kleinen Hund Potschi, staunte über den Jungen, der aus einem Pfirsich kam und freute mich über die Kinder, die den bösen Wasserdämon Oni-roku verjagten. Die Illustrationen fand ich zwar ein bisschen gruselig, doch konnte ich den Blick kaum von ihnen wenden. Sie ermöglichten mir in Verbindung mit den Texten eine Reise, die ich immer wieder gern antrat.

Götz_Drope Bildender Künstler (Master of Art/Art in Context (M. A.)
seit 2015 bei LesArt
Schwerpunkte im LesArt-Veranstaltungsprogramm:
Ausstellungskonzeption, Ausstellungsführungen
www.goetz-drope.de

Lieblingsbuch aus der Kindheit:

Träumereien an französischen Kaminen Märchen von Richard von Volkmann-Leander
Von den Eltern als Gute-Nacht-Geschichten vorgelesen, begleiteten die Märchen „Vom unsichtbaren Königreiche“, „Heino im Sumpf“ oder „Die drei Schwestern mit den gläsernen Herzen“ mich in meine Kinderträume. Diese Märchen waren so anders, oft sehr traurig und verträumt und mit vielen Geheimnissen umwoben, welche die Phantasie ausschmückte, um anschließend in meinen Kinderzeichnungen Gestalt anzunehmen.

Edda_Eska_neu_farbe Diplom-Germanistin, Dr. phil.
seit 1993 bei LesArt
Schwerpunkte im LesArt-Veranstaltungsprogramm:
Literatur in anderen Medien, Klassiker der Kinder und Jugendliteratur, Die LesArtigen, „Lesen im Park“
www.fbk-brandenburg.de

Lieblingsbuch aus der Kindheit:

Zwiebelchen von Gianni Rodari
Zugegeben: wiederholtes Lesen des Buches wurde auch durch den Zeichentrickfilm angefeuert. Und zugegeben: die dargestellten Verhältnisse erschienen mir damals wie ein Märchen aus längst vergangenen Zeiten. Aber was für eine fantastische Idee, anhand von Obst und Gemüse(-Figuren) eine Gesellschaft nachzubilden und eine junge Zwiebel zum Rebellen gegen Willkür und Unrecht zu machen! Warum sollte nicht „alles möglich und alles wahr“ sein?

Sylvia_HabermannSchauspielerin
seit 2016 bei LesArt

Lieblingsbuch aus der Kindheit:

Der Struwwelpeter von Heinrich Hoffmann
Auf einem meiner Streifzüge durch das elterliche Wohnzimmer, ganz hinten in einer Schublade, fand ich ihn: den Struwwelpeter. Er lag unter gebügelten Tischdecken. Die Titelfigur mit dem seltsam entrückten Blick zog mich magisch an. Ich hatte das Gefühl ein Geheimnis zu entdecken, als ich die Bilder im Buch zum ersten Mal anschaute. Danach tat ich das immer wieder, irgendwann auch die Texte lesend. Der wütende Friederich, das brennende Paulinchen, der Hase mit Brille und Schießgewehr, Konrads bluttriefende Daumen oder die Suppenschüssel auf Kaspars Grab haben sich tief eingeprägt. Aber der Höhepunkt kam zum Schluss: Wenn der fliegende Robert entschwand, konnten meine eigenen Geschichten beginnen.

sofie_huesler_neuSchauspielerin und Theaterpädagogin
seit 2014 bei LesArt
Schwerpunkte im LesArt-Veranstaltungsprogramm:
Die LesArtigen 2.0
www.sofie-huesler.de

 

Lieblingsbuch aus der Kindheit:

Die rote Zora von Kurt Held
Die rote Zora war meine Kindheitsheldin. Sie bewohnt mit anderen Waisenkindern eine alte Burg in einem jugoslawischen Küstenstädtchen. Eine richtige Bande! Die rothaarige Bandenchefin befreit Branko, der des Diebstahls bezichtigt wird, aus dem Gefängnis und zieht so den Zorn der Bürger auf sich. Inspiriert von diesem Buch haben meine Freundinnen und ich einen ganzen Sommer lang „rote Zora“ gespielt; wir sind über Mauern geklettert, haben Zucchini aus den Gärten geklaut und diese über dem Feuer gekocht – und eine alte Ruine musste als Burg herhalten.

lorenzo-pennacchiettiSchauspieler und Theaterpädagoge
seit 2018 bei LesArt

Lieblingsbuch aus der Kindheit:

I quindici – i libri del come e del perché („Die fünfzehn – Die Bücher vom Wie und Warum“)
Mit dieser Buchreihe sind wir Kinder der 70er Jahre in Italien aufgewachsen. Eine illustrierte Enzyklopädie für Kinder: Wissenschaft, Technik, Astronomie, Geschichte und Märchen aus verschiedenen Kulturen. Für ein Dorfkind wie mich war dies ein magisches Tor zur Welt: Herausforderungen, Abenteuer, Fantasie, Magie, Realität, Träume und Alpträume. Ich erinnere mich noch an die Seite, die ich zum ersten Mal allein gelesen habe. Es ging um Sterne … Die Illustrationen zum Märchen „Zio Lupo“ („Onkel Wolf“) haben meine Albträume lange begleitet!

Kathleen_Rappolt_neu_farbe Erzählerin, Theaterpädagogin (Master of Arts),
Kindheitspädagogin (B. A.)
seit 2012 bei LesArt
Schwerpunkte im LesArt-Veranstaltungsprogramm: Erzählveranstaltungen, „Lesen im Park“

Lieblingsbuch aus der Kindheit:

Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm ill. von Werner Klemke
Im Kindergarten hatte dieses Buch einen Ehrenplatz. Die Märchen wurden zur Mittagsruhe vorgelesen. Wenn ich das Buch dann selbst in der Hand hatte, blätterte ich sofort zu den Farbtafeln, die auch heute noch bei mir sofort den Impuls auslösen zu erzählen. Es sind gerade die brillanten Bilder von Klemke, die mich als Kind neugierig gemacht und zum Lesen verführt, vor allem jedoch meine Märchenfaszination nachhaltig geprägt haben.

Theaterpädagogin, Dramaturgin (Dipl.-Kulturwissenschaftlerin)
seit 2015 bei LesArt
Schwerpunkte im LesArt-Veranstaltungsprogramm: Die LesArtigen / Szenische Lesungen in Zusammenarbeit mit „junges dt“

Lieblingsbuch aus der Kindheit:

Die Kinder AUS NR. 67 von Lisa Tetzner
Die Kinder aus Nr. 67 haben mich neun Bände lang in ihren Bann gezogen. Noch heute liebe ich in Romanen, Filmen und Inszenierungen die großen Erzählungen, deren Protagonist*innen man über Generationen und Kontinente hinweg begleiten kann – und Lisa Tetzners großartige „Kinderodyssee“ hat daran bestimmt ihren Anteil. Die Realität der Kinder einer Berliner Mietskaserne der frühen 1930er Jahre war meilenweit entfernt von meiner westdeutschen Kindheit der 1980er Jahre, und dennoch lebte ich beim Lesen in diesen Höfen, in den Köpfen und in den Herzen von Erwin, Paul, Mirjam und den anderen. Ihre Wege durch Hass und Not, Krieg und Flucht, erzählten mir mehr als jeder Geschichtsunterricht; ihre Geschichten begleiten mich auch durch mein Berlin von heute.