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Berliner Zentrum
für Kinder- und Jugendliteratur
 
















 
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Das Größte ist das Alphabet
Buchstaben, Wörter, Gedichte

Auf Wortfang in poetischen Welten: Berliner Kinder und lyrikline.org
In der Zeit vom 05.-13. Juli 2008 fand im Rahmen des »poesiefestival berlin«, eines der größten Literaturfestivals Europas, das Projekt »Auf Wortfang in poetischen Welten: Berliner Kinder und lyrikline.org« statt. Bereits zum fünften Mal kooperierten LesArt und die Literaturwerkstatt Berlin, um Kindern Begegnungen mit der Poesie als eigenständiger Kunstform zu ermöglichen.
In sechs Berliner Kinder- und Jugendbibliotheken gingen Schüler mithilfe von Bibliothekaren, Grafikern, Fotografen, Puppenspielern oder Sprechwissenschaftlern auf die Suche nach eigenen Ausdrucksformen von Gedichten. Die Kinder setzten Texte der Kinderedition von www.lyrikline.org sprecherisch-stimmlich, darstellerisch oder bildgestalterisch um. Im Rahmen einer großen Abschlusspräsentation in der Akademie der Künste gab jede Klasse einen Einblick in ihre Arbeit.
Das zweistündige Programm wurde durch Beiträge des Schriftstellers Martin Auer aus Wien, des spoken word Künstlers Jurczok 1001 aus Zürich und des Beatboxers Pheel aus Stuttgart ergänzt. Der Nachmittag verdeutlichte - ebenso wie Filme des ZEBRA Poetry Film Festivals - die Vielfalt von Lyrik.
Tondokument Lichtenberg: Anna-Seghers-Bibliothek und die Obersee-Grundschule
Fine Fröhlich begab sich mit Kindern auf eine Reise mitten in die Nacht - inspiriert von Paul Maar. Die Gedanken und Bilder im Kopf, die beim »Erlesen« des Gedichts entstanden, wurden bildgestalterisch in Masken und anderen Requisiten sichtbar gemacht. Mithilfe dieser Requisiten und einer eigenen sprecherischen Interpretation des Gedichtes »Mitten in der Nacht« erarbeiteten die Kinder eine gemeinsame szenische Umsetzung des Gedichtes.
Tondokument


Tondokument
Marzahn-Hellersdorf: BZB Mark-Twain und die Wilhelm-Busch-Grundschule
Tempelhof- Schöneberg: Medienhaus Marienfelde und die Kiepert-Grundschule

Nicht nur der Inhalt und die Form eines Gedichtes, sondern auch die Art und Weise des Vortrags verleihen einem Gedicht Gestalt. Unter der Anleitung von Tina Kemnitz probten die Kinder verschiedene Formen des stimmlichen Ausdrucks, versuchten sich im chorischen Sprechen von Gedichten und fanden Geräuschcollagen zur Untermalung des Gesagten. So entstanden unterschiedlichste Interpretationen zu Tiergedichten von Irmela Brender, Paul Maar, Jutta Richter und Jürg Schubiger.
Tondokument Pankow: Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek und die Grundschule-an-der-Marie
Unter der Anleitung von Ulrike Schneider wurden die Kinder an eine sprechkünstlerische Interpretation der Gedichte »Zufall« von Martin Auer, »Das Traumel« von Jutta Richter, »Ein Riese« von Lutz Rathenow und »Löwenzahn« von Christine Nöstlinger herangeführt. Auf spielerische Weise probierten die Kinder erst gemeinsam und später in Kleingruppen verschiedene Sprechhaltungen und Untertexte aus und fanden ihre ganz eigene, glaubwürdige und für sie stimmige Fassung der jeweiligen Gedichte.
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Spandau: Hauptjugendbibliothek und die Paul-Moor-Grundschule
Charlottenburg-Wilmersdorf: Heinrich-Schulz-Bibliothek und die Joseph-von-Eichendorff-Grundschule

Was haben Gedichte mit Kurzmitteilungen gemeinsam? Unter der Anleitung von Ulrike Kassun und Frank Schulz kamen die Kinder dem Phänomen der Zahlensprache auf die Spur und lernten dabei die Lyrikline am Beispiel des Schweizer Dichters Hans Manz kennen. Dieser jongliert in seinen Gedichten »Rechnung«, »Achterbahnträume« und »Zahlenre4e« nicht nur mit Buchstaben, sondern ersetzt diese auch gerne durch Zahlen. In Anlehnung an die Zahlengedichte schrieben die Kinder eigene Versionen und setzten diese sowohl sprecherisch als auch bildgestalterisch um.