LesArt
Berliner Zentrum
für Kinder- und Jugendliteratur
 
















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Die Fortbildungen leiten sich thematisch von den Programmreihen ab.

Am Anfang war das Buch
Literatur in anderen Medien
Ein Druck auf den Fernseh-, Recorder- oder CD-Player-Knopf: im Raum wird es still. Unbestritten sind Rezeptionsweisen Heranwachsender durch audiovisuelle Medien stärker geprägt als durch Bücher. Erfolgreiche Kinderbücher ziehen sofort Höradaptionen oder Verfilmungen nach sich. Buch und Adaptionen sind häufig - verkaufsfördernd - aufeinander bezogen. Dies mitdenkend, können jedoch mediale Umsetzungen literaturvermittelnd genutzt werden, vergleichende Verfahren dienen der Analyse ästhetischer Eigenarten, Stichwort: Medienkompetenz.
Welche Bilder entstehen im Kopf beim Vorlesen eines Textes durch eine anwesende Person? Was ist anders bei einer Kassettenstimme? Welche Stimme passt zu welcher Figur? Aus einem Text wird eine Hörspiel- oder Filmszene entwickelt, zu einem Hörspiel- bzw. Filmanfang ein Text geschrieben.
Beispiel: Luis Sepúlveda: Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte


Luis Sepulveda: Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte.
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Das Größte ist das Alphabet
Buchstaben, Wörter, Gedichte
Ein souveräner Umgang mit Buchstaben und Wörtern ist ein erster Schritt zur Lust am Lesen. Angeregt und erprobt werden spiel- und theaterpädagogische Verfahren zu darstellenden und bildkünstlerischen Umsetzungen von Buchstaben, Wörtern, Reimen und Gedichten, ergänzt durch kreative Schreibimpulse. Je nach Schwerpunkt des Angebots werden die sprachspielerischen Ergebnisse aller Teilnehmerinnen - hoffentlich lustvoll - präsentiert.
Beispiel: Irmela Brender: War mal ein Lama in Alabama


Irmela Brender: War mal ein Lama in Alabama.
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Der Abend wiegte schon die Erde, Der Mond ist aufgegangen oder Der Mond war vor mir da
Lesenächte für Kinder und Jugendliche,
altersdifferenziert von 8-10, 11-13 oder ab 14
Im Mittelpunkt jeder Lesenacht steht ein für Kinder reizvolles bzw. für Jugendliche brisantes Thema und/oder ein spezielles Buch. Die Lesenächte vereinen alle interaktiven Leseförderungsmodelle sonstiger LesArt-Veranstaltungen. Ausgehend von den ästhetischen Besonderheiten der verwendeten Literatur (Bilderbuch, Märchen, Comic, Sprachspielbuch, Adoleszenzroman, Mythen u.v.a.m.) wird eine Dramaturgie durch die Nacht entwickelt, die das Kennen lernen von Literatur und daraus inspirierte Eigenkreativität der Teilnehmerinnen verbindet.
Ein roter Faden durch die Nacht hat sich bewährt, Individualität und Gruppendynamik können flexibel berücksichtigt werden. Es empfiehlt sich, altersdifferenziert nur ein LesArt-Beispiel praktisch zu erproben, um gemeinsam mit Einsteigern oder Fortgeschrittenen ein abgewandeltes Modell für die jeweiligen Bedingungen vor Ort zu entwickeln.
Beispiel: Eva, Adam und ich


Werner Heiduczek: Orpheus und Eurydike
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Die Stadt ist groß
Literarischer Schauplatz Berlin
Literarische Orte können real, fiktional, symbolisch oder von motivischer Bedeutung sein. Allein der Ort Großstadt vereint mehrere Zuschreibungen. Je nach literarischer Vorlage lassen sich Bezüge zwischen Literatur und Stadtgeschichte herstellen, Spuren von Autorinnen und literarischen Figuren verfolgen und vor Ort Differenzen zwischen literarischem und realem Schauplatz feststellen. Auch in der Stadt reichlich vorkommendes Sprachmaterial ist kreativ ausbeutbar.
Ebenso schärft die Verfremdung realer Orte durch »phantastische Blicke« die Stadtwahrnehmung. Alle diese bereits beschrittenen Wege - ausgehend von der Literatur und zu ihr zurückkehrend - können im Sitzen theoretisch vertieft oder kräftig ausschreitend wiederholt werden. Eine Übertragung auf eigene örtliche Bedingungen bietet sich an.
Beispiel: Klaus Kordon, Peter Schimmel: Die Lisa


Klaus Kordon, Peter Schimmel: Die Lisa
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Es war und es war nicht
Märchen und Mythen aus aller Welt
Märchen bewahren als Wurzeln der Literatur soziokulturelle Muster verschiedener Kulturen. Eingangs- und Ausgangsformeln, Zahlensymbolik, Stationentechnik, aufeinander aufbauende Bewährungssituationen sensibilisieren für Textstrukturen. Somit schafft Erzählen und Nacherzählen von Märchen ein ästhetisches Empfinden für Textqualitäten überhaupt.
Ausprobiert werden Verfahren zum freien und gebundenen Erzählen. Dazu gehören u.a. Erzählkreise, Erzählen anhand erinnerter Bilder, Erzählen aus der Perspektive eines Gegenstandes oder einer Figur, Erzählen und Darstellen (stumme Bilder, Schatten-, Objekt- oder Puppentheater, Talk-Show).


Afrikanische Märchen.
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Ich sehe was, was Du nicht siehst
Bilderbuchkünstlerinnen, Bilderbücher, Bildmedien
Im Sinne einer Schule des Sehens werden Bildaufbau, Bildausschnitt, Bildperspektive, Bildfolge, graphische Technik und Text-Bild-Beziehungen in Bilderbüchern genauer betrachtet. Je nach ästhetischer Besonderheit der Illustrationen können diese im »Selbstversuch« praktiziert werden. Darauf aufbauend dienen Bilder zur Förderung der Sprachentwicklung, als Erzählanlässe oder als Grundlage für Rollenspiele.
Beispiel: Katy Couprie, Antonin Louchard: Die ganze Welt


Katy Couprie, Antonin Louchard: Die ganze Welt.
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Jeder nach seiner Art
Autorinnen, literarische Texte, ästhetische Angebote
Jeder fiktive Text enthält vertraute Elemente aus der Realität: Gefühle, Gegenstände, Geräusche, Gerüche, Motive, Orte, Räume, Speisen, Spiele, Symbole, Wörter...
Wer Lesemotivationen schaffen will, kann dieses Kindern und Jugendlichen Vertraute für Assoziationen und Gesprächsanlässe nutzen. Inszenierte Einstiegssituationen dienen dazu, eine textimmanente Stimmung, Spannung oder Situation einer Figur atmosphärisch vorwegzunehmen. So kann von realer Lebenserfahrung in eine ästhetisch geformte Welt übergeleitet werden. Einführungen in zwei Kinder- und/oder Jugendbücher machen diese Möglichkeiten deutlich. Anhand kurzer Texte werden in Arbeitsgruppen eigene literarische Einstiegsmodelle kreiert und gegenseitig vorgeführt.
Beispiel: Melvin Burgess: Hundsfrau


Melvin Burgess: Hundsfrau
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Literarische Mahlzeiten
Erlesen-Kulinarisches zu Preisbüchern des DJLP
Diese unterhaltsame Veranstaltung verbindet alle Jahre wieder Literatur, Essen und kreative Formen der Leseförderung. Geboten werden ein Neugier weckender Einstieg, eine kreative Aktion und eine kulinarisch reizvolle Speisenfolge.
Die Teilnehmerinnen sollen so sehr auf den Geschmack kommen, dass sie andere auf geschmackvolle Weise für diese Bücher interessieren. Eine literarisch-lukullische Verbindung mit Folgen!
Beispiel: Literarischer Abendbrottisch
Philip Ardagh: Schlimmes Ende
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